Wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind, verschaffen sich Beschäftigte so Gehör. Paapa Danquah, Direktor der Abteilung für Menschen- und Gewerkschaftsrechte des IGB, erklärt, warum das Streikrecht so wichtig ist – und wie es im Laufe der Geschichte immer wieder Veränderungen ermöglicht hat. Es ist eines der wirkungsvollsten Instrumente, die Arbeitnehmer*innen zur Verfügung stehen. Und es geht uns alle an.
Diese Rechte gibt es, weil Beschäftigte für sie gekämpft haben – am Verhandlungstisch, auf der Straße und auf der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK). Und dieser Kampf ist noch nicht vorbei.
Im Juni kommen Vertreterinnen von Regierungen, Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen aus den 187 Mitgliedstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur Internationalen Arbeitskonferenz zusammen. Auf der Tagesordnung steht ein historisches Vorhaben: die erstmalige Schaffung internationaler Regeln zum Schutz von Plattformbeschäftigten. Essenszustellerinnen, Fahrdienstleisterinnen, Pflegekräfte, Content-Moderator*innen und Millionen weitere Menschen, die bislang ohne grundlegende Schutzrechte arbeiten, könnten endlich besser abgesichert werden.
Ich werde euch über die Entwicklungen auf der Konferenz im Juni auf dem Laufenden halten.
Abonniert Collective Voices, damit ihr keine Folge verpasst.
Hört weiter zu. Kämpft weiter. Und gemeinsam werden wir unsere kollektiven Stimmen nutzen, um Verbesserungen für Beschäftigte durchzusetzen.



